
STOP CATTENOM!
keine laufzeitverlängerung
für die
pannenreaktoren.
12 km von der deutschen und 9 km von der luxemburgischen Grenze entfernt
steht eine der gefährlichsten Atomanlagen Europas.
Wir sagen:
Es reicht! – Das Risiko muss ein Ende haben! – STOPP CATTENOM!
Der Status Quo: Eine Region in Gefahr
Die vier Meiler von Cattenom wurden ab 1979 gegen massiven internationalen Widerstand und mit staatlicher Subvention errichtet. Seit Jahrzehnten gefährdet diese Hochrisikotechnologie die gesamte Großregion Saar-Lor-Lux. Zahlreiche Pannen und Störfälle belegen: Diese Anlage ist am Limit.
Atomkraft ist ein Irrweg. Im Jahr 2026 jähren sich die Katastrophen von Tschernobyl zum 40. und Fukushima zum 15. Mal. Diese Jahrestage sind eine eindringliche Mahnung: Das „Unvorstellbare“ kann jederzeit passieren – auch mitten in Europa. Von der CO₂-belasteten Urangewinnung bis hin zum täglichen Risiko einer Kernschmelze: Diese Technologie ist weder sauber noch sicher. Mit dem ungelösten Endlager-Problem hinterlassen wir künftigen Generationen eine gefährliche und teure Hypothek. Atomkraft kostet uns die Zukunft.
20 Störungen & Störfälle
208 „Abweichungen“
von 2020-2024 lt. Bericht EDF (INES-Skala 0-2)
150+ Störungen & Störfälle
1500+ „Abweichungen“
ca. seit Inbetriebnahme der Reaktoren (INES-Skala 0-2)
Die geplante Laufzeitverlängerung
Mitten in unserer Grenzregion riskiert der Betreiber EDF (Électricité de France) eine Katastrophe: Anstatt die jahrzehntealten Reaktoren endlich abzuschalten, ist der Weiterbetrieb für mindestens zehn weitere Jahre geplant.
- Mangelnder Schutz: Die Anlage ist gegen moderne Bedrohungen wie Flugzeugabstürze, Terroranschläge oder Drohnenangriffe strukturell kaum geschützt. Fukushima hat gezeigt, dass auch in Hochtechnologieländern vermeintliche Sicherheitsgarantien im Ernstfall versagen. Beispiele realer Flugzeugabstürze in der Nähe anderer AKWs bestätigen das Gefahrenpotenzial zusätzlich.
- Klimarisiken: Rekordhitze und Niedrigwasser gefährden die lebensnotwendige Kühlung. Gleichzeitig ist die Anlage nicht für extreme Sturzfluten ausgelegt, die durch den Klimawandel zunehmen.
- Ökosystem Mosel: Als extreme Energieverschwender leiten die Reaktoren riesige Mengen Abwärme in die Mosel. Dieses bis zu 33°C warme Abwasser raubt dem Fluss den Sauerstoff und zerstört das ökologische Gleichgewicht. So werden die Reaktoren zu ökologischen Zeitbomben.
Trotz dieser Gefahren hält die EDF technische Details der Risikobewertung weiterhin unter Verschluss.
Unser Appell bleibt klar: Keine Laufzeitverlängerung – Cattenom muss vom Netz!
Unsere Ziele und Forderungen
Wir fordern von den Regierungen und Verantwortlichen angesichts der inakzeptablen Risiken:
- Grenzüberschreitende Umweltverträglichkeitsprüfung: Volle Transparenz über die Risiken gemäß der Espoo-Konvention (Europarecht).
- Unabhängige Studien: Erforschung der zunehmenden Gefahren durch die Klimakatastrophe für den AKW-Betrieb.
- Juristischer Widerstand: Ausschöpfung aller Klagewege gegen den Weiterbetrieb.
- Echte Aufklärung: Die Bevölkerung muss die Wahrheit erfahren. Im Ernstfall gibt es keinen wirksamen Schutz vor Verstrahlung. Jodtabletten sind ein reines „Feigenblatt“ – im Falle eines GAUs kämen sie aufgrund des zu erwartenden Verkehrschaos und der panikartigen Flucht zu spät oder gar nicht an.
Wir rufen alle Bürger_innen, Parteien und Umweltgruppen der Großregion auf: Engagieren Sie sich gegen die Laufzeitverlängerung und beteiligen Sie sich an Protestaktionen!
Wie Sie uns unterstützen können
Werden Sie Teil des Widerstands:
- Informieren & Mobilisieren: Machen Sie unseren Protest sichtbar: Teilen Sie unsere Plakate und Sharepics in den sozialen Netzwerken. Sprechen Sie mit Ihrem Umfeld über das Thema. Unterstützen Sie die Kampagne mit Ihrer Gruppe, Ihrem Verein oder Ihrer Organisation. Nutzen Sie unsere Aufkleber, Postkarten und Plakate.
- Politischer Druck: Sprechen Sie mit Ihren Abgeordneten. Unterstützen Sie keine Parteien, die auf die gefährliche Atomkraft setzen (wie die AfD oder Teile der CDU/CSU und der FDP).
- Lokale Energiewende: Unterstützen Sie Energiesparprogramme und erneuerbare Energien in Bürger_innenhand in unserer Region.
Zeigen wir, dass wir die Laufzeitverlängerung ablehnen. Wir fordern die Stilllegung der Pannenreaktoren von Cattenom sowie eine gemeinsame Kraftanstrengung für echten Klimaschutz und erneuerbare Energien in unserer Grenzregion.
Grenzenlose Gefahr braucht grenzenlosen Widerstand!
Cattenom abschalten – bevor es uns abschaltet!
Folgende Gruppen, Vereine und Organisationen unterstützen die Kampagne bereits:
- ACGK – ANTI CASTOR GRUPPE KÖLN
- Aktionsbündnis CASTOR-Widerstand Neckarwestheim
- Aktionsbündnis Münsterland gegen Atomanlagen
- AKW-NEE – Gruppe Aachen
- anti atom aktuell – Zeitung für die weltweite Stilllegung aller Atomanlagen
- Antiatomnetz Trier
- Arbeitsgemeinschaft Frieden e.V.
- BI Umweltschutz Lüchow-Dannenberg e.V.
- BUND Rheinland-Pfalz
- BUND Trier-Saarburg
- BURE Haleurs (France)
- DFG-VK Rheinland-Pfalz
- DFG-VK Trier
- Energiewende Saarland e.V.
- Friedensgruppe Daun
- Friedensinitiative Westpfalz e.V. (FIW)
- Greenpeace Luxembourg
- IPPNW Regionalgruppe Freiburg
- MAUS e.V. Trier – Messen für Aktiven Umweltschutz
- Mouvement Ecologique (Luxembourg)
- SOFA (Sofortiger Atomausstieg) Münster
- Sortir du Nucléaire Isère (France)
- Stop Westcastor
- Umweltgewerkschaft Saarland
…weitere folgen demnächst…
Unterstützen auch Sie die Kampagne mit Ihrer Gruppe, Ihrem Verein oder Ihrer Organisation. Schicken Sie uns dazu einfach eine E-Mail an kontakt[at]antiatomnetz-trier.de mit dem Betreff „Kampagne STOPP CATTENOM!“ und dem Text „Ja, wir unterstützen eure Kampagne als Gruppe, Verein oder Organisation. Ihr könnt uns unter folgendem Namen nennen: …“
Aktionsplan 2026
Helfen Sie mit oder informieren Sie sich bei unseren Informations- und Protestaktionen, die wir gemeinsam mit Atomkraftgeger_innen der Großregion planen:
- Online-Petition unterzeichnen
Verleihen Sie Ihrer Stimme Gewicht! - 05. März 2026, 19:00 Uhr
Vortrag „AKW Cattenom: Mit Laufzeitverlängerung weiter in die Sackgasse?“ in der vhs Trier
Bericht inkl. Fotos hier - 09. März 2026
Wahlcheck RLP zum Thema Cattenom wurde veröffentlicht - 11. März 2026, 16:00 Uhr
Große Protestaktion & Mahnwache am Pranger in Trier (15. Jahrestag Fukushima) - 25. April 2026, 11:00 Uhr
Infoaktion & Mahnwache am Pranger in Trier (Vortag des 40. Jahrestag Tschernobyl) - Weitere Infostände, Aktionen und Vorträge sind in Planung!
Hinweis: Bei uns haben Nazis keinen Platz! Die Kampagne Stopp Cattenom, gegen die Laufzeitverlängerung behält sich bei ihren Veranstaltungen und Aktivitäten vor, von ihrem Hausrecht Gebrauch zu machen und Personen, die rechtsextremen Parteien oder Organisationen angehören, der rechtsextremen Szene zuzuordnen sind oder bereits in der Vergangenheit durch rassistische, nationalistische, antisemitische, verschwörungsideologische oder sonstige menschenverachtende Äußerungen in Erscheinung getreten sind, den Zutritt zu Veranstaltungen, Demonstrationen und Aktionen zu verwehren oder von diesen auszuschließen.






